Wegen der Verletzung eines Vierjährigen durch Bengalo-Rauch während des Bundesliga-Spiels zwischen 1899 Hoffenheim und Fortuna Düsseldorf ermittelt die Polizei wegen des Vorwurfs der Körperverletzung.

Das bestätigte ein Sprecher der Polizei Heidelberg der "Bild"-Zeitung. "Wir haben Videoaufzeichnungen", sagte Dieter Klumpp.

Am vergangenen Freitag hatten Düsseldorfer Anhänger im Stadion in Sinsheim Bengalos gezündet.

Der Rauch hatte den Nachbarblock vernebelt, in dem der Junge saß. Er erlitt eine Rauchgas-Vergiftung und eine Augenreizung und wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Die Eltern des Kindes, das mittlerweile wieder zu Hause ist, erstatteten Anzeige.

1899 Hoffenheim entschuldigte sich bei der Familie und lud sie zum nächsten Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg (27. April) ein.

Fortuna-Vorstand Sven Mühlenbeck sagte: "Wir verurteilen alle Aktionen, bei denen Menschen zu Schaden kommen - erst recht Kinder. Wir wollen uns mit der Familie in Verbindung setzen."

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