Mäzen Dietmar Hopp hat dem kriselnden Bundesligisten 1899 Hoffenheim die Treue geschworen und denkt nicht an einen Rückzug.

Es sei "geradezu absurd zu denken, ich könnte aussteigen", sagte der Milliardär der "Sport Bild" und begründete: "Meine Investitionen in die TSG 1899 Hoffenheim und meine Leidenschaft für diesen Verein sowie seine Menschen zielt nicht alleine auf den Profifußball. Es ist eine Herzensangelegenheit."

Allerdings bestätigte Hopp, dass es "selbstverständlich" einen Plan gebe, was seinen Rückzug vom Amt als Gesellschafter beziehungsweise Vorsitzender des Beirats angehe. "Alles andere wäre verantwortungslos", sagte der 72-Jährige.

Nach der Entlassung von Trainer Marco Kurz und Manager Andreas Müller am 2. April übte Hopp indirekt Kritik an dem Duo.

"Wir haben in der Auswahl der sportlichen Leitung stets auf Experten gesetzt, die uns ihre Konzepte überzeugend darlegten. Wir haben ihnen Vertrauensvorschuss gegeben, ihn aber nicht immer bestätigt bekommen", erklärte der SAP-Mitbegründer. Also habe man handeln müssen. Hopp: "Wir haben daraus für die Zukunft gelernt."

Die Kraichgauer stehen sechs Spieltage vor dem Saisonende mit 23 Punkten auf Tabellenrang 17 und haben sechs Punkte Rückstand auf das rettende Ufer. Zum Relegationsplatz 16 indes fehlt derzeit nur ein Zähler.

In der vergangenen Woche hatte Markus Gisdol das Traineramt übernommen und nur drei Tage später beim 3:0-Sieg der Hoffenheimer gegen Aufsteiger Fortuna Düsseldorf einen gelungenen Einstand gefeiert.

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