Dem deutschen Fußball steht möglicherweise eine Termin-Revolution bevor. DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig sagte der Tageszeitung Die Welt, eine Abschaffung der Sommerpause in der Bundesliga werde bei der Deutschen Fußball Liga "sehr offen diskutiert".

Der Ausgang der Debatte sei offen, die DFL habe viele kontroverse Meinungen eingeholt.

"Am Ende hängt es natürlich auch davon ab, wie sich die FIFA letztendlich in der Debatte um eine Verlegung der WM in Katar vom Sommer in den Winter entscheidet. Sollte es dazu kommen, hätte das natürlich großen Einfluss auf die Diskussion", sagte Rettig.

Zuletzt hatte sich Katar für die Verlegung der Endrunde 2022 in den Winter offen gezeigt.

Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge kann sich ebenfalls eine Umstellung der Saison auf den Jahreskalender vorstellen.

"Die Fußball-Familie ist sich einig: Entweder wird im Januar und im Februar oder im Oktober und im November gespielt. Ich sehe in diesem Modell auch eine Chance für die Bundesliga", sagte der Vorsitzende der europäischen Klubvereinigung ECA der "Welt".

"Von Mai bis August wird bei uns in Deutschland nicht Fußball gespielt, obwohl in diesen Monaten das beste Wetter herrscht. Vielleicht sollten wir lieber pausieren, wenn das Wetter hier schlecht ist. Das könnte ein Vorteil sein", sagte Rummenigge.

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