Das Thema "Wild-Urinieren" könnte beim nächsten Treffen der Stadionbetreiber der Fußball-Bundesligisten ganz oben auf der Tagesordnung stehen - und die Einführung einer "Pinkel-Polizei" zur Folge haben.

Am vergangenen Wochenende war es in der Halbzeitpause des Spiels zwischen Eintracht Frankfurt und Rekordmeister Bayern München (0:1) zu kuriosen Szenen gekommen.

Etliche Zuschauer urinierten hinter der Nordwest-Tribüne, weil der Andrang auf den Toiletten zu groß war.

"Das war kein schönes Bild", sagte Geschäftsführer Patrik Meyer von der Stadion Frankfurt Management GmbH. Jetzt wird am Main sogar mit dem Gedanken gespielt, einen "Pinkel-Ordnungsdienst" einzuführen.

"Dieses Problem haben ja fast alle Stadien im gewissem Maße", meinte Meyer und sagte der "Bild"-Zeitung: "Wir müssen mit anderen Stadionbetreibern reden und schauen, was die machen."

Im Frankfurter Stadion stehen für männliche Besucher 200 Toiletten sowie 350 Urinale zur Verfügung - für die weiblichen Fans 290 Toiletten. Am vergangenen Samstag hatten 51.500 Zuschauer das Spiel in der ausverkauften Arena verfolgt. Alle drei Monaten treffen sich die Stadionbetreiber zum Erfahrungsaustausch.

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