Das Bundesliga-Derby zwischen Fortuna Düsseldorf und Bayer Leverkusen (1:4) vom 30. März wird ein juristisches Nachspiel haben.

Der Werksklub hat bei der Staatsanwaltschaft Düsseldorf Strafanzeige gegen Unbekannt bezüglich aller in Betracht kommender Delikte gestellt.

Sollte Bayer eine Strafe vonseiten des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wegen der Ereignisse in Düsseldorf erhalten, wird der Verein eventuell ermittelte Personen in Regress nehmen, kündigte der Klub am Mittwoch an.

Der Verein reagierte auf die Ereignisse kurz nach Anpfiff des Spiels, als im Leverkusener Fanbereich (Oberrang) mehrere pyrotechnische Gegenstände (Bengalos) gezündet und gehalten wurden.

Einige der glühenden Fackeln waren dabei in den darunterliegenden Bayer-Fanblock geworfen worden, womit die Verletzung von Zuschauern in Kauf genommen wurde.

Leverkusen war mit mit zehn Ordnern und einem Videoteam vor Ort vertreten. Unter anderem konnten die Ordner zwei vermummte Täter beobachten, deren Identität allerdings derzeit noch unbekannt ist.

Bayer will in Zusammenarbeit mit der Fortuna ein bundesweites Stadionverbot gegen die Täter erwirken, sobald deren Personalien ermittelt sind.

Außerdem wollen beide Klubs gegen Personen, die sich unmittelbar vor dem Abbrennen der Pyrotechnik vermummten, ebenfalls ein bundesweites Stadionverbot wegen des Verstoßes gegen die Hausordnung der Esprit-Arena aussprechen.

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