Torhüter Michael Rensing vom Bundesligisten Bayer Leverkusen ist am Freitag vor dem Landgericht München I mit einer Schadensersatzklage gegen seinen früheren Berater Roman Grill gescheitert. Das berichtete die "Süddeutsche Zeitung" am Samstag.

Demnach hatte der 28 Jahre alte Rensing Grill auf die Zahlung von rund 358.000 Euro verklagt, da dieser ihm bereits im Sommer 2010 ein Angebot des 1. FC Köln vorenthalten haben soll.

Rensing war damals nach seinem Aus beim FC Bayern für rund sechs Monate vereinslos, bevor er in der Winterpause doch noch nach Köln wechselte.

Richter Michael Baumgartner lehnte Rensings Klage jedoch mit der Begründung ab, das Kölner Angebot sei nicht bedingungslos gewesen.

Es gebe damit keinen Beweis, dass der Wechsel bei einer Zustimmung des Torwarts in jedem Fall zustande gekommen wäre. Rensing-Anwalt Markus Buchberger geht davon aus, dass gegen das Urteil Berufung vor dem Oberlandesgericht München eingelegt wird.

Auch der spätere Wechsel Rensings nach Köln ist derzeit ein Fall für die Richter. Grill streitet in Düsseldorf mit Rensings aktuellem Berater Kon Schramm um einen Teil des damaligen Honorars.

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