Bayern-Trainer Jupp Heynckes hat erneut klargestellt, er würde Pep Guardiola vor dem Halbfinal-Duell nicht zum FC Barcelona befragen:

"Pep kann aus Respekt vor seinem ehemaligen Arbeitgeber nichts preisgeben über Barcelona. Aber das brauche ich auch nicht. Ich kenne den spanischen Fußball und den FC Barcelona sehr gut. Wenn ich jemanden anrufen möchte, würde ich Johan Cruyff wählen, da dieser das Barca-System erfunden hat", sagte der Coach am Montag.

Scherzhaft fügte er hinzu, dass er auch Franz Beckenbauer befragen könne, da dieser in jeder Lebenslage einen Tipp parat habe.

Der Bayern-Ehrenpräsident hatte bei "Sky 90" gesagt, Guardiola gebe "vielleicht noch ein paar Insidertipps. Es ist ganz wichtig, die zu haben, um noch die letzten Prozente herauszukitzeln."

Auf SPORT1-Nachfrage, ob er auch nach der Saison für den FC Bayern tätig sein werde, wie von Schalke-Boss Clemens Tönnies erwartet, antwortete er:

"Männer quatschen mehr als Frauen. Ich äußere mich zu gegebener Zeit, was oder ob ich etwas machen werde nach Saisonende."

Zugleich warnte er eindringlich vor dem VfL Wolfsburg, Gegner im DFB-Pokal-Halbfinale am Dienstag (20.30 Uhr):

"Das wird kein Selbstläufer. Das Finale in Berlin ist für Wolfsburg ein ganz wichtiges Ziel."

Zudem lobte er auf der offiziellen Pressekonferenz die Wolfsburger Leistungen unter Trainer Dieter Hecking: "Sie sind die drittbeste Auswärtsmannschaft der Rückrunde und haben sich spielerisch klar verbessert. Besonders auf Ivica Olic, Naldo, Diego und Jan Polak müssen wir aufpassen."

In seiner Mannschaft sieht Heynckes keine Rangfolge im Sturm:

"Wir haben keine Nummer 2 im Sturm, alle drei (Mario Gomez, Claudio Pizarro und Mario Mandzukic, Anm. d. Red.) sind die Nummer 1. Mario Gomez arbeitet sehr gut und ist hochmotiviert."

Zuletzt gab es Gerüchte, Mario Gomez stünde vor einem Abschied von den Bayern.

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