Sportdirektor Klaus Allofs vom VfL Wolfsburg freut sich auf seine Rückkehr ins Bremer Weserstadion.

"Es wird so sein, als käme man in ein Haus zurück, das man selbst gebaut und bewohnt hat und in dem jetzt jemand anderes wohnt", sagte der frühere Werder-Manager vor dem Duell am Samstag (18.30 Uhr) dem Weserkurier.

Bei der aktuellen sportlichen Situation sieht er Parallelen beider Mannschaften. Beide fänden "nicht zu einer Konstanz" und machten "Fehler, die einen immer wieder zurückwerfen".

Werder ist aktuell enttäuschender Tabellen-14. und liegt einen Platz hinter Wolfsburg, wo Allofs seit November 2012 die Verantwortung trägt.

In Bremen sieht der 56-Jährige zudem eine Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit. "Aktuell ist die Erwartungshaltung größer als die realistischen Möglichkeiten", sagte der ehemalige deutsche Nationalspieler.

Werder-Trainer Thomas Schaaf, mit dem er 13 Jahre lang an der Weser zusammengearbeitet hatte, stärkte er dagegen den Rücken.

"Werder kann sich glücklich schätzen, einen der besten Trainer Deutschlands zu haben. Einen besseren Trainer, was die Identifikation mit dem Klub angeht, was die tägliche Arbeit in allen Bereichen angeht, den kann man sich bei Werder nicht wünschen.

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