Borussia Dortmund hat die Konsequenzen aus den chaotischen Szenen beim Vorverkauf für das Champions-League-Halbfinale gegen Real Madrid gezogen.

Die Westfalen verschoben den ursprünglich für Freitag vorgesehenen Start des Ticketvorverkaufs für das letzte Heimspiel gegen 1899 Hoffenheim (18. Mai) auf Montag und werden die Eintrittskarten nicht im freien Vorverkauf anbieten.

Erweben können die Tickets nun nur BVB-Mitglieder über das Callcenter des Klubs.

Am Dienstag war es vor den Dortmunder Vorverkaufsstellen zu tumultartigen Szenen gekommen.

Neben etwa 100 Polizisten, die Schlägereien unterbinden mussten, kamen auch Notärzte zum Einsatz. Fans in der Menge der Wartenden waren kollabiert.

"Diesen unfassbaren Ansturm haben wir ehrlich gesagt unterschätzt. Das müssen wir uns auf die Fahnen schreiben", hatte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke gegenüber SPORT1 gesagt und die Konsequenzen bereits angekündigt: "Wir werden unsere Lehre daraus ziehen und einen solchen freien Vorverkauf in Zukunft nicht mehr anbieten."

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