Uli Hoeneß hat in einem Interview mit der französischen Sportzeitung "L'Equipe" zugegeben, dass er seine Kritik an Stürmerstar Mario Gomez bereue.

Nach dem verlorenen Champions-League-Finale im Mai 2012 gegen den FC Chelsea sagte der enttäuschte Bayern-Präsident: "Gomez ist ein guter Stürmer, aber kein sehr guter. Wenn er sehr gut wäre, dann wären wir jetzt Champions-League-Sieger!"

Heute gibt er zu: "Das gehört zu den Sätzen, die ich zweifellos niemals hätte sagen dürfen."

Man müsse das allerdings im Kontext sehen. "Ein Treffen mit Tausend Fans, direkt nach der Finalniederlage daheim gegen Chelsea. Ich war wütend und sehr traurig gleichzeitig."

Hoeneß erklärt aber auch, dass wird von seiner Linie nicht abrücken werde. "Es gehört einfach zu meiner Art, solche Dinge zu sagen, und ich werde mich da in meinem Alter auch nicht mehr ändern. Bayern München ist kein gewöhnlicher Verein und die Fans erwarten von den Verantwortlichen, dass die auch sagen, was sie wirklich denken, dass sie nicht einfach nur Blabla von sich geben, wie man es anderswo hört."

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel