Nachdem der Bayern-Präsident einen Tag schwieg zu den Steuer-Ermittlungen in eigener Sache, hat er sich nun in gleich mehreren Medien zu Wort gemeldet.

Unter anderem kündigt der Bayern-Präsident rechtliche Schritte gegen mehrere Medien an: "Gegen die Exzesse in einigen Berichterstattungen werde ich mich anwaltschaftlich zur Wehr setzen", sagte Hoeneß dem "Münchner Merkur".

Besonders eine nicht namentlich genannte Zeitung aus der bayerischen Landeshauptstadt hat er im Visier: "Für die wird das richtig teuer."

Gemeint sein dürfte die "Abendzeitung", die am Samstag mit der spektakulären Meldung Aufsehen erregte, dass laut einer "sachkundigen Quelle" auf Hoeneß' Schweizer Konto eine "unvorstellbare Summe" von mehreren hundert Millionen Euro gebunkert gewesen wäre.

"Ihre Quelle liegt falsch", erklärt Hoeneß dem Blatt gegenüber - seine einzige Einlassung zu den Details des "schwebenden" Verfahrens, zu dem er sich ansonsten nicht äußern will.

Ansonsten spricht Hoeneß nur über dessen Folgen. An einen Rücktritt "denke ich nicht", erklärte Hoeneß der "Sport Bild", auch nicht daran, sich beim Champions-League-Spiel am Dienstag durch Abwesenheit aus der Schusslinie zu nehmen: "Gegen Barcelona bin ich auch wieder im Stadion."

Hoeneß hat im Januar beim Finanzamt Selbstanzeige wegen eines Kontos in der Schweiz erstattet.

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