Präsident Klaus-Dieter Fischer von Werder Bremen hat Trainer Thomas Schaaf sein Vertrauen ausgesprochen.

"Der Trainer steht nicht zur Diskussion", sagte Fischer (72) der "Kreiszeitung Syke".

Schaaf war am Wochenende heftig in die Kritik geraten, nachdem Werder am Samstagabend 0:3 gegen den VfL Wolfsburg verloren hatte.

Für die Bremer war es das neunte Spiel ohne Sieg in Folge, der Abstand auf einen Relegationsplatz beträgt fünf Punkte.

Auch Geschäftsführer Thomas Eichin stärkte dem Coach zu Wochenbeginn noch einmal demonstrativ den Rücken.

"Thomas wird auch in Leverkusen auf der Bank sitzen", sagte Eichin am Montag: "Ich spreche nicht von einem Ultimatum. Wir sind uns momentan sehr sicher, dass wir aus dieser Situation mit ihm am besten rauskommen. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen."

Medienberichte, nach denen Schaaf im Sommer abgelöst werden könnte, dementierte der 46-Jährige.

"Wir werden die Situation mit Thomas Schaaf meistern", sagte Eichin.

Man müsse jetzt erst mal das nächste Spiel angehen und nicht "über irgendwelche Dinge diskutieren, die irgendwann mal irgendwann sein werden". Schaaf äußerte sich am Montag nicht.

Vier Spieltage vor dem Saisonende stellte Eichin aber auch klar, dass man sich im Abstiegskampf befinde.

"Wir wissen, was die Stunde geschlagen hat. Jeder von uns. Das weiß die Geschäftsführung, das weiß der Trainer und das wissen auch die Spieler", sagte der frühere Bundesligaspieler: "Der Druck steigt."

Schaaf, der am Samstag öffentlich vom Rücktritt gesprochen hatte, ist seit 1999 Werder-Trainer.

In dieser Zeit gewann er die deutsche Meisterschaft (2004) und dreimal den DFB-Pokal (1999, 2004, 2009).

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