Borussia Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl teilt die Angst vor "schottischen Verhältnissen" in der Bundesliga nicht.

"Man sollte nicht zu schnell ins Extreme abgleiten. Darüber auslassen kann man sich, wenn Bayern wirklich fünfmal in Folge Meister geworden sein sollte", sagte Eberl nach Bekanntwerden des Wechsels von Mario Götze zur neuen Saison von Borussia Dortmund zu Rekordmeister Bayern München:

"Der Götze-Transfer wird sicher auch zur Folge haben, dass ein oder zwei Spieler Bayern verlassen werden und Dortmund wieder groß einkaufen kann. Deshalb muss man erst einmal abwarten, was passiert."

Nachdem Bayern-Präsident Uli Hoeneß kürzlich vor "spanischen Verhältnissen" in der Liga - der klaren Dominanz zweier Teams nach dem Vorbild des FC Barcelona und von Real Madrid in der Primera Division - gewarnt hatte, hatte Dortmund-Trainer Jürgen Klopp seine Bedenken vor "schottischen Verhältnissen" geäußert.

In Schottland ist Celtic Glasgow nach dem Zwangsabstieg von Erzrivale Glasgow Rangers praktisch konkurrenzlos und wurde am Sonntag zum 44. Mal Champion.

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