Borussia Dortmunds Trainer Jürgen Klopp hat gefasst auf den Wechsel von Mario Götze zu Bayern München reagiert.

Auf der Pressekonferenz vor dem Hinspiel der Champions League gegen Real Madrid erklärte Klopp, dass er von dem Thema seit geraumer Zeit weiß und von daher nicht geschockt ist.

"Ich weiß von dem Thema seit Donnerstag nach dem Rückspiel gegen Malaga. Insofern hatte ich genau einen Tag, mich über den Halbfinaleinzug zu freuen", erklärte Klopp.

Den Zeitpunkt hielt der Dortmunder Trainer für extrem unglücklich: "Auf einer Skala von ein bis zehn ist das eine Neun. Es ist also nicht so wahnsinnig cool."

Ein Wechsel von Götze ließ sich aufgrund der Ausstiegsklausel aber nicht verhindern. "Mario hätte ohne die Klausel seinen Vertrag erst gar nicht verlängert", verriet Klopp und verwies auf die vorige Saison, als Dortmund Marco Reus von Gladbach auf die selbe Weise verpflichtete.

"Mit Marco war es die gleiche Situation, das darf man nicht vergessen. Die sind in Gladbach sicher auch nicht in Freudentänze ausgebrochen", erinnerte der Trainer.

Groll hegt Klopp keinen gegen Götze: "Er hat sich gegenüber dem Team toll verhalten. Wenn überhaupt irgendwer Schuld ist, dann Pep Guardiola. Mario steht auf seiner Wunschliste. Leider kann ich mich nicht 15 Zentimeter kleiner machen und spanisch lernen. Mario wollte sich diese einmalige Chance nicht entgehen lassen und das kann ich verstehen."

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