Bayern-Präsident Uli Hoeneß wurde im Rahmen der Steuer-Affäre offenbar zwischenzeitlich sogar festgenommen.

Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" wurde der 61-Jährige nach einem richterlichen Haftbefehl am 20. März verhaftet

Hoeneß wurde gegen Zahlung einer Kaution von fünf Millionen Euro dann aber wieder auf freien Fuß gesetzt.

Laut "SZ" sei die vorläufige Festnahme ein ernster Hinweis, dass die Selbstanzeige des Bayern-Präsidenten möglicherweise nicht strafbefreiend sein könnte.

"Ich habe erkannt, dass ich einen schweren Fehler gemacht habe, den ich versuche, mit der Selbstanzeige zumindest halbwegs wiedergutzumachen", sagte Hoeneß am Dienstag im Gespräch mit "Sport Bild": "Ich will reinen Tisch machen. Das Gesetz bietet ja diese Möglichkeit."

Nach SPORT1-Informationen wird Hoeneß am Dienstagabend im Champions-League-Halbfinale gegen Barcelona dennoch im Stadion sein, sich nach der Partie aber nicht zu den Vorwürfen äußern.

Gegen Hoeneß wird wegen des Verdachts der Steuer-Hinterziehung ermittelt.

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