Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke vom Champions-League-Halbfinalisten Borussia Dortmund bestreitet energisch, einem Abschied des BVB-Torjägers Robert Lewandowski zum Saisonende bereits zugestimmt zu haben.

"Nein, das stimmt nicht. Wir haben auch kein Angebot vorliegen, keines von einem anderen Verein", sagte Watzke am Donnerstag.

Der Klub-Boss kündigte an, weitere Verhandlungen mit dem polnischen Nationalstürmer zu führen: "Wir werden alles mit Robert besprechen."

Lewandowskis Berater Maik Barthel gegenüber "Sport Bild" erklärt, sein Klient wolle den BVB nach dem Saisonende verlassen. "Wir sind mit einem Verein einig und haben vor, diesen Sommer zu wechseln. Alle Forderungen des BVB werden erfüllt", sagte Barthel.

Im Gespräch mit Spiegel online fügte der Berater hinzu: "Es gibt ein sehr interessantes Angebot für Robert, welches den vom BVB auferlegten Kriterien in vollem Umfang entspricht und auch die Ansprüche von Robert befriedigt."

Der BVB habe "zugesichert, dass Robert unter diesen Bedingungen am Ende der Saison wechseln darf". Spiegel online berichtet zudem, die Borussen hätten ein erstes Angebot von Bayern München über 25 Millionen Euro abgelehnt.

Lewandowski (24), der am Mittwochabend alle vier Tore beim Dortmunder 4:1 im Hinspiel des Champions-League-Halbfinals gegen Real Madrid erzielt hatte, besitzt beim BVB einen Vertrag bis 2014.

Nur in diesem Sommer könnten die Dortmunder eine Millionenablöse für ihn kassieren.

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