Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat ein äußert positives Fazit über die Umweltaktivitäten der Bundesliga-Klubs gezogen.

"Wir waren sehr positiv überrascht über die Vielzahl der Aktivitäten", sagte Christian Seifert, Vorsitzender der DFL-Geschäftsführung, am Donnerstag bei der Vorstellung des ersten Bundesliga-Umweltreports: "Die Bundesliga schaut nicht nur über den Tellerrand, sondern über den Stadionrand hinaus."

Im dem Bericht, der auf einer Studie des Beratungsunternehmens RölfsPartner basiert, wurden erstmals sämtliche Aktivitäten der deutschen Profifußball-Klubs zu nachhaltigem Wirtschaften zusammengetragen und analysiert.

Demnach werden durch die Maßnahmen jährlich mindestens 5,3 Millionen Kilowattstunden Strom eingespart und die Emissionen von Kohlendioxid um 14.000 Tonnen reduziert.

Seifert betonte, dass die Vereine, die in der Bundesliga 50 und in der 2. Liga 27 Projekte umsetzen, sich freiwillig für die Umwelt engagieren.

"Wir haben keinen fertigen Umweltplan, der ein zwingendes Konzept vorsieht, in der Tasche", sagte er: "Die Studie hat uns bestärkt, dass das vielleicht auch der falsche Weg wäre. Es wäre kontraproduktiv, eine Blaupause zu entwickeln, wenn ein so hohes Maß an Freiwilligkeit vorherrscht." Die Vorbildfunktion der Klubs, könne man gar "nicht hoch genug einschätzen".

Vorbildlich sei, dass die unterschiedlichen finanziellen Möglichkeiten der Vereine "nicht nur in den Kader", sondern auch für die Nachhaltigkeit der Umweltmaßnahmen eingesetzt würden.

Mit Photovoltaikanlagen werden beispielsweise mindestens 5,5 Millionen Kilowattstunden sauberer Strom erzeugt.

"Die Bundesliga ist sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst", sagte Seifert: "Das Thema Umwelt ist enorm wichtig, und wir tragen als Veranstalter natürlich auch eine Verantwortung."

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