Dortmunds Trainer Jürgen Klopp hat mit einer Berater-Schelte auf die neuerlichen Spekulationen um den Abschied Robert Lewandowskis im Sommer reagiert.

Dass ein Berater sich ins Fernsehen stellt, bei einem laufenden Vertrag, den er mit einem Verein hat und sagt, sein Spieler werde nächstes Jahr woanders spielen, das kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Da stecken so viele komische Gedankengänge drin", sagte Klopp am Donnerstagnachmittag auf der Pressekonferenz von Borussia Dortmund zum Spiel in Düsseldorf.

"Wenn ein Verein Lewandowski haben will, muss er auch mit uns sprechen und nicht mit dem polnischen Fernsehen", echauffierte sich Klopp.

"Bislang war das nicht der Fall, also gehe ich davon aus, dass er hier bleibt", stellte er zugleich klar.

Lewandowskis Berater Cezary Kuchalsky hatte dem polnischen Fernsehen zuvor vom feststehenden Wechsels des Stürmers im Sommer berichtet.

Ähnlich hatte sich Lewandowskis zweiter Berater Maik Barthel gegenüber der "Sport Bild" geäußert.

Lewandowski hat in Dortmund noch einen Vertrag bis Sommer 2014. Nach SPORT1-Informationen ist er sich bereits mit Bayern München über einen Wechsel einig.

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