Borussia Dortmunds Vorstandsvorsitzender Hans-Joachim Watzke hat mit Unverständnis auf die Vorgehensweise des FC Bayern München im Zuge des Transfers von Mario Götze reagiert.

"Was mich enttäuscht hat, war, dass mich Karl-Heinz Rummenigge nach der Zusage von Mario nicht wenigstens angerufen hat", sagte Watzke der "Bild": "Mir kommt die Kollegialität mittlerweile zu kurz."

Als Gegenbeispiel führte der 53-Jährige den Transfer von Marco Reus im vergangenen Sommer an:

"Als wir den Transfer abgewickelt hatten, hat unser Manager Michael Zorc sofort bei Gladbachs Sportdirektor Max Eberl angerufen."

Dass hinter dem Götze-Transfer auch der Versuch stehen könnte, einen direkten Konkurrenten zu schwächen, schließt Watzke zumindest nicht aus:

"Wenn man sich das Verhaltensmuster der Bayern während der vergangenen 30 Jahren anschaut, wiederholen sich manche Dinge. Aber es ist natürlich legitim, dass sie ihr Geld so ausgeben und nicht zu verhindern."

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