Das Juwel des deutschen Fußballs bleibt königsblau: Der heiß umworbene Nationalspieler Julian Draxler hat mit Schalke 04 Einigung über eine vorzeitige Vertragsverlängerung um zwei Jahre bis 2018 erzielt.

Rund um die Schalker Arena tauchten am Donnerstag Werbetrucks mit Draxlers Foto und der Aufschrift "Mit Stolz und Leidenschaft bis 2018" auf und beseitigten die letzten Zweifel. Einige der Fahrzeuge machten sich angeblich auch auf den Weg nach Dortmund.

Draxler, seit 2001 im Verein und das Gesicht der Gelsenkirchener, hat seit seinem Profi-Debüt im Januar 2011 eine rasante Entwicklung genommen. Im März bestritt er sein 100. Pflichtspiel für Schalke - mit 19 Jahren und 170 Tagen, so früh erreichte noch kein Bundesligaspieler diese Marke.

Zudem ist er der jüngste DFB-Pokal-Sieger, jüngster Torschütze im DFB-Pokal-Finale, mit 19 Jahren und 5 Tagen jüngster Spieler mit 50 Bundesliga-Einsätzen und jüngster deutscher Torschütze in der Champions League.

Draxler wird nun in eine Gehaltsklasse aufrücken, die seinen Leistungen entspricht. Das Gehalt des viermaligen Nationalspielers soll sich durch die Unterschrift unter die Vertragsverlängerung auf geschätzte drei bis vier Millionen Euro pro Jahr verdoppeln.

Zuletzt war über ein ernsthaftes Interesse des Champions-League-Finalisten Borussia Dortmund berichtet worden. BVB-Sportdirektor Michael Zorc wies die Vorwürfe des Erzrivalen, Dortmund bemühe sich um Draxler, scharf zurück. "Ich weiß nicht, wer dort Halluzinationen hat", sagte Zorc kicker online.

Heldt und auch der Schalker Aufsichtsratschef Clemens Tönnies hatten behauptet, der BVB wolle Draxler als Nachfolger von Mario Götze holen, der zu Bayern München wechselt.