Wegen eines Schmähliedes gegen Borussia Dortmund wäre ein 21-Jähriger in München beinahe zu Tode geprügelt worden. Beim Frühlingsfest auf der Theresienwiese gerieten zwei Jugendgruppen wegen des Liedes derart in Streit, dass es zu Schlägereien zwischen einigen Beteiligten kam.

Ein junger Iraker wurde dabei zu Boden geschlagen und verlor das Bewusstsein. In dieser Situation, so der Bericht der Münchner Polizei, "traten zumindest zwei der Beschuldigten wuchtig mit den Füßen gegen den Kopf des Wehrlosen".

Drei Personen wurden vorläufig festgenommen, gegen zwei erließ die Ermittlungsrichterin Haftbefehl wegen versuchten Totschlags, der dritte Beschuldigte wurde entlassen. In welcher Art und Weise die jungen Männer an der Schlägerei teilgenommen haben, wird derzeit ermittelt.

Der Gesundheitszustand des Opfers, das mit lebensbedrohlichen Hirnblutungen in eine Klinik eingeliefert worden war, sei derzeit stabil, allerdings würden massive Lähmungserscheinungen auftreten, so die Polizei. Inwieweit die Tritte gegen den Kopf bleibende Schäden verursacht haben, lasse sich derzeit nicht beurteilen.

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