Eintracht Frankfurts Vorstandsvorsitzender Heribert Bruchhagen hat im Volkswagen Doppelpass auf SPORT1 ausgeschlossen, dass Sebastian Rode bereits zur kommenden Saison zum FC Bayern wechselt. Ein Wechsel im Sommer 2014 sei jedoch wahrscheinlich.

"Rode beabsichtigt 2014 einen Wechsel zum FC Bayern. Er hat mir mitgeteilt, dass er seinen Vertrag auslaufen lassen wird. Bis 2014 bleibt er sicher. Die Hoffnung, dass er darüber hinaus noch hier bleibt, haben wir aber noch nicht aufgegeben. Ein junger Spieler kann ja auch durchaus seine Meinung ändern."

Frankfurts vergebener Chance, die Teilnahme an der Europa League gegen Bremen vorzeitig perfekt zu machen, trauert Bruchhagen indes nicht nach.

"Bremen war hochgradig motiviert. Das war gestern ein richtiger Hexenkessel. Wir sind immerhin ein Aufsteiger, mit dem 1:1 können wir daher zufrieden sein", so Bruchhagen.

Er honorierte aber vor allem auch die Leistung der Werderaner: "Es wäre schön gewesen, wenn wir den letzten Schritt gemacht hätten, wir hatten gute Möglichkeiten zu gewinnen. Aber Bremen hat stark gespielt."

Auf den FC Bayern Bezug nehmend glaubt Bruchhagen nicht, dass sich Meistertrainer Jupp Heynckes als Coach neu erfunden hat.

"Er war schon immer ein konservativer und profunder Trainer. Ich denke daher nicht, dass er sich als Trainer verändert hat", sagte Bruchhagen.

Allerdings glaubt er durchaus, dass Heynckes im Umgang mit den Medien dazugelernt hat: "Ich glaube, dass Heynckes ein wenig gelassener und ruhiger geworden ist. Das rundet das Bild vom FC Bayern in dieser Saison ab."

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