Marko Arnautovic hat im österreichischen Fernsehen Stellung bezogen zu seiner Suspendierung bei Werder Bremen.

"Jeder Fußballer will Fußball spielen. Wenn man ihm den Ball wegnimmt, ist das wie der Tod. Das ist mir jetzt passiert", sagte Arnautovic in der TV-Sendung "Sport am Sonntag".

Außerdem verteidigte Arnautovic seinen nächtlichen Ausflug von vor zwei Wochen, der zu seiner Suspendierung geführt hatte.

"Wir waren in Holland und haben mit Ex-Kollegen Fenerbahce gegen Benfica angesehen. Ich habe mir dabei auch nichts gedacht. Ich gehe daheim auch nicht um 9 Uhr am Abend schlafen", sagte der 24-Jährige.

Zudem ärgerte sich Arnautovic darüber, dass seine Eskapaden medial so sehr aufgebauscht werden.

"Bei mir wird aus einer Ameise oft ein Elefant gemacht. Ich habe sicher ab und zu mal etwas gemacht, was nicht besonders klug war. Seitdem stürzen sich bei mir die Medien auf alles", sagte Arnautovic, der an seinem Image als "Bad Boy" nach eigener Aussage auch selbst schuld sei.

"Wahrscheinlich denke ich nicht nach. Ich mache, was ich will und dann explodiert gleich immer alles. Im Nachhinein denke ich mir oft, dass ich das vielleicht besser anders gemacht hätte", sagte der österreichische Nationalspieler.

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