Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Einspruch des Brasilianers Rafinha von Meister Bayern München gegen seine Sperre von einem zusätzlichen Spiel und die Geldstrafe von 15.000 Euro zurückgewiesen.

Rafinha war für sein Verhalten nach seiner Gelb-Roten Karte im Spitzenspiel bei Borussia Dortmund (1:1) am 4. Mai mit der Strafe belegt worden.

Der 27-Jährige war in Dortmund in der 65. Minute von Schiedsrichter Peter Gagelmann (Bremen) des Feldes verwiesen worden. Anschließend drückte er seinem Gegenspieler Jakub Blaszczykowski beim Verlassen des Spielfeldes seinen Zeigefinger an dessen Wange.

Der Brasilianer hatte seinen Einspruch damit begründet, dass der Schiedsrichter ihm für sein zweites Vergehen die Rote Karte hätte zeigen müssen. Da er dies nicht getan hätte, sei die Verhängung einer Sperre ein Verstoß gegen das Prinzip der Tatsachenentscheidung.

Das Sportgericht führte hingegen aus, dass ein bereits des Feldes verwiesener Spieler nicht ein weiteres Mal vom Platz gestellt werden könne. Die Handlung des Unparteiischen, das zweite Vergehen per Sonderbericht zu melden, sei korrekt gewesen.

Gegen die Entscheidung des DFB-Sportgerichts kann binnen einer Woche Berufung vor dem DFB-Bundesgericht eingelegt werden. Sollte die Sperre bestehen bleiben, würde Rafinha dem FC Bayern am Samstag (15.30 Uhr/LIGA total!) beim Saisonfinale bei Borussia Mönchengladbach fehlen.

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