Nationalspieler Mario Gomez darf Bayern München trotz des voraussichtlich um ein Jahr aufgeschobenen Wechsels von Robert Lewandowski zum Rekordmeister verlassen.

Die Personalien seien "völlig unabhängig" voneinander zu betrachten, zitierte der "kicker" Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und Sportvorstand Matthias Sammer einhellig.

Demnach dürfte Gomez (27) die Bayern verlassen, sofern ein Verein die geforderte Ablöse von etwa 30 Millionen Euro zu bezahlen bereit ist.

Gomez hat in München noch einen Vertrag bis 2016, derzeit scheint der italienische Rekordmeister Juventus Turin die besten Karten auf eine Verpflichtung des 58-maligen Nationalspielers zu haben.

Gomez, der noch bis Ende der Woche auf einer Mittelmeer-Insel urlaubt, hat bei der Vereinssuche aber keine Eile.

"Es ist nach wie vor so, dass wir keinen Feuerwehrauftrag zu erledigen haben", sagte sein Berater Uli Ferber der "Stuttgarter Zeitung".

Neben Juve kommen für Gomez der AC Florenz oder die englischen Spitzenklubs Manchester City und FC Chelsea infrage.

Der SSC Neapel ist trotz anderslautender Berichte aus Italien angeblich aus dem Rennen.

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