Nach den Erfolgen in der Champions League und sprudelnden Einnahmen wird der deutsche Vizemeister Borussia Dortmund einem Bericht der "Welt am Sonntag" zufolge mit einem um etwa 40 Prozent erhöhten Personaletat in die kommende Spielzeit gehen.

"Wir werden in der kommenden Saison ein Gehaltsbudget von 67 bis 68 Millionen Euro haben. Das ist sicher schon deutlich mehr als vor zwei, drei Jahren. Aber verglichen mit anderen Teams in Europa ist es nicht viel", sagt BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke.

Es sei für ihn wichtig, dass "unser Wachstum harmonisch ist, ein Gleichschritt der Erträge und der Kosten".

In der vergangenen Saison hatten die Dortmunder 48,5 Millionen Euro an Personalkosten angesetzt. In der Saison 2011/12 waren es 41 Millionen Euro, die Dortmund für Gehälter im Lizenzspielerbereich ausgegeben hatte, ein Jahr zuvor 35 Millionen Euro.

Zum Vergleich: Der große Konkurrent, Triple-Gewinner Bayern München, verbuchte für die FC Bayern München AG im Jahr 2012 einen Personalkostenaufwand von 165,6 Millionen Euro