Horst Heldt hat nicht vor, Julian Draxler noch kurz vor Schluss der laufenden Transferperiode zu verkaufen.

"Julian ist begehrt in ganz Europa. Bis Montag wird es die Spekulationen geben, aber von unserer Seite ist da nichts geplant", sagte der Schalker Sportvorstand.

Auch Draxler selbst geht von einem Verbleib bei den "Knappen" aus - trotz eines angeblichen 47-Millionen-Euro-Angebotes des FC Arsenal.

"Es sieht so aus, dass ich hier bleibe", sagte der 19-Jährige, "wenn nichts Außergewöhnliches mehr passiert." Er habe aber, fügte er an, gelernt, "nie nie zu sagen".

Der Jungnationalspieler darf Schalke für eine festgeschriebene Ablösesumme von 45,5 Millionen Euro verlassen, allerdings ist die Frist für einen Wechsel zu diesen Konditionen in diesem Jahr schon abgelaufen.

Eine von Heldt ins Gespräch gebrachte Ablöse von 70 Millionen Euro hält Draxler für unrealistisch: "Kein Verein der Welt wird bereit sein, 70 Millionen für mich zu bezahlen."

Die ständigen Gerüchte über einen möglichen Wechsel scheinen ihn nicht mehr zu stören: "Ich lasse den Leuten ihren Spaß, sollen sie doch ruhig weiter spekulieren."

Tranquillo Barnetta dagegen will Schalke offenbar verlassen. "Klar denke ich darüber nach", sagte der Schweizer, der seit seinem Wechsel vor 14 Monaten in Gelsenkirchen nicht über eine Statistenrolle hinauskam, nach dem 2:0 gegen Bayer Leverkusen.

Er habe "zwei, drei Anfragen aus Italien und England", bestätigte der 28-Jährige. "Ich habe die WM im Hinterkopf", sagte der Schweizer, "ich will spielen, damit ich meinen Platz in der Nationalmannschaft nicht verliere."

In mehr als einem Jahr auf Schalke stand der Mittelfeldspieler lediglich zweimal in der Bundesliga-Startelf der Königsblauen.

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