Eintracht Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht hat nach dem schwachen Saisonstart des Aufsteigers zu Ruhe gemahnt.

"Wir werden versuchen, nicht nur hart zu arbeiten, sondern auch ruhig zu arbeiten", sagte Lieberknecht im Interview mit dem Sportradio SPORT1.fm: "Auch wenn die Emotionen manchmal hochkochen."

Lieberknecht hatte nach der 0:4-Pleite der Eintracht beim Hamburger SV am Samstag mit verbalen Kraftausdrücken für Aufregung gesorgt.

"Es gab immer wieder Momente, wo du merkst: Du bist dieser kleine Piss-Verein. Du bist dieser Piss-Verein, der auch bei den Schiedsrichtern nicht die Wahrnehmung hat. Und der erste abgefälschte Fuck-Ball geht rein", so Lieberknecht im "NDR".

Zu vermeintlichen Schiedsrichter-Entscheidungen gegen sein Team sagte er nun bei SPORT1.fm: "Als Aufsteiger musst du dir in mehreren Bereichen die Anerkennung schaffen. Möglicherweise ist es menschlich, die vermeintlich einfache Entscheidung zu treffen. Das sind Momente, die mich emotional hochkochen lassen."

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