Die Staatsanwaltschaft München II wird keine neuen Ermittlungen gegen Bayern-Präsident Uli Hoeneß durchführen.

Die anonymen Hinweise auf ein Schweizer Konto, auf dem 350 Millionen Euro gelegen haben sollen, spielen für die Behörde keine Rolle.

Der "Stern" hatte dieses Konto mit Hoeneß in Verbindung gebracht.

"Es gibt kein neues Ermittlungsverfahren gegen Herrn Hoeneß. Das Verfahren ist für uns mit Klageerhebung abgeschlossen", sagte Florian Gilwitzky, Sprecher der Staatsanwaltschaft der "Bild".

Hoeneß' Anwälte haben beim zuständigen Landgericht unterdessen einen Antrag auf Fristverlängerung eingereicht, um mehr Zeit für die Prüfung der Anklage zu gewinnen.

"Es ist richtig, dass die Verteidigung einen solchen Antrag gestellt hat. Noch ist darüber keine Entscheidung entgangen", erklärte Gerichtssprecher Hans-Kurt Hertel der "Bild".

Hat der Antrag Erfolg, wird der Hoeneß-Prozess wohl erst 2014 stattfinden.

Matthias Sammer stärkt Hoeneß trotz des Verfahrens den Rücken: "Ich habe die Hoffnung, dass wir noch sehr lange zusammen arbeiten", sagte der FCB-Sportvorstand bei der "Munich Talk Night".

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