Peter Peters rudert zurück.

Der Finanzvorstand von Schalke 04 hatte zunächst behauptet, Kevin-Prince Boateng wäre wegen rassistischer Anfeindungen aus Italien geflüchtet.

"Boateng wollte wegen der rassistischen Vorfälle in Italien unbedingt weg, er hatte eine Verabredung mit Präsident Silvio Berlusconi, dass er gehen kann, wenn der AC Mailand die Champions-League-Qualifikation schafft", wurde Peters in der "Sport Bild Plus" zitiert.

Jetzt die Kehrtwende: "Nach Rücksprache mit unserem Manager Horst Heldt hat sich meine Annahme als völlig falsch erwiesen. Er bestätigte mir, dass rassistische Vorfälle definitiv nicht der Grund für Kevins Wechsel zu Schalke 04 waren", stellte Peters auf der S04-Homepage klar.

Der 51-Jährige will das Gespräch mit Boateng suchen, der vom AC Mailand zu den "Königsblauen" wechselte.

"Sobald ich wieder auf Schalke bin, werde ich mich umgehend im persönlichen Gespräch bei Kevin für diese Aussage entschuldigen", so Peters.

Ebenso habe er weder den AC Mailand noch die italienischen Fans in ein falsches Licht rücken wollen.

Hier gibt's alle News zur Bundesliga

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel