Vorstandsboss Heribert Bruchhagen vom Bundesligisten Eintracht Frankfurt hat seine Ligakollegen für ihr angebliches Desinteresse an der Diskussion um die Verteilung der Gelder im Fußball kritisiert.

"Das liegt daran, dass sich die Betroffenen nicht wirklich betroffen fühlen. Die Tatsache, dass es für alle mehr Geld gibt, stellt viele meiner Kollegen sehr zufrieden und sie merken gar nicht, dass der Wettbewerb dadurch mehr als gefährdet wird. Die haben doch alle die gleichen Probleme. Aber sportpolitisch sind sie nicht so engagiert", sagte der 65-Jährige der "Bild"-Zeitung.

"Diese Diskussion wird in fünf Jahren richtig heiß geführt, da bin ich mir total sicher."

Bruchhagen hatte vorgeschlagen, den Verteilungsschlüssel der Europäischen Fußball-Union (UEFA) umzugestalten und die kleineren Klubs in der Liga mit einem größeren Anteil auszustatten.

Dafür wurde der "Robin Hood der Bundesliga" vor allem von den Verantwortlichen des Triple-Gewinners Bayern München und der Chefetage des Champions-League-Finalisten Borussia Dortmund kritisiert.

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