Eintracht Frankfurt hat ein Bleiben von Toptalent Sebastian Rode über 2014 hinaus noch nicht ganz abgeschrieben.

"Auch wenn er den Bayern die Zusage gegeben hat, glaube ich, dass er, wenn er zu Uli Hoeneß oder Karl-Heinz Rummenigge geht, aus dieser Zusage rauskommt. Aber das muss er natürlich selbst wissen", sagte Heribert Bruchhagen, der Vorstandsvorsitzende des Fußball-Bundesligisten, in einem Interview der "Bild"-Zeitung (Dienstag-Ausgabe).

Rodes Vertrag bei der Eintracht läuft zum Saisonende aus, ein ablösefreier Wechsel danach zum FC Bayern gilt als beschlossene Sache, auch wenn der 22 Jahre alte Mittelfeldspieler dies noch nicht so bestätigt hat.

Rode hatte München aber als "den interessantesten Verein in der Liga, wenn nicht sogar in Europa" bezeichnet und gemeint: "Wenn man sich nicht einer solchen Aufgabe stellt, wird man auch nie wissen, ob man es schaffen kann."

Bruchhagen ist hingegen "der festen Überzeugung, dass es für den Jungen besser ist, wenn er bleibt. Denn sein Spiel, mit dem Ball zu laufen, ihn nach vorne zu treiben, ist nicht das Spiel der Bayern. Sie praktizieren das Pass- und nicht das Laufspiel."

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