Der Mainzer Manager Christian Heidel hat den Rückzug der Polizei aus der Schalker Fußball-Arena kritisiert.

"Selbstverständlich muss bei einer Großveranstaltung die Polizei vor Ort sein. Das ist ihr Auftrag", sagte Heidel am Donnerstag dem TV-Sender "Sky Sport News".

Zuvor hatte NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) erklärt, die Polizei werde vorläufig die Ordnungskräfte des Bundesligisten FC Schalke 04 nicht mehr im Stadion unterstützen.

"Ich kann mir nicht vorstellen, dass so etwas überhaupt machbar ist", sagte der Manager des Liga-Rivalen FSV Mainz 05.

Die Polizei sei "seit Menschengedenken" in Stadien im Einsatz, dafür würden die Profivereine auch reichlich Steuern zahlen, erklärte Heidel.

"Da kann man nicht sagen, wir kommen nicht, nur weil es mal einen Zwist gab", fügte er hinzu.

Mit der Entscheidung hatte der NRW-Innenminister auf die Kritik von Schalker Vereinsverantwortlichen an dem umstrittenen Polizeieinsatz beim Playoff-Spiel in der Champions League am 21. August gegen Saloniki reagiert.

Die Polizei war eingeschritten, um eine Provokation von Schalker Ultras durch das Zeigen einer Flagge mit einem mazedonischen Symbol zu unterbinden und so Ausschreitungen griechischer Fans zu verhindern.

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