Im SPORT1-Interview hat Schalke-Keeper Timo Hildebrand den Boateng-Effekt erklärt und über nervige Torwartdiskussionen gesprochen.

"Ich vergleiche das mit einem Trainerwechsel. Da kommt auch oft ein frischer Wind rein. Auch wenn man weiß, dass eigentlich dieselben Spieler auf dem Platz stehen", erklärte Hildebrand die Aufbruchsstimmung auf Schalke seit den Verpflichtungen von Kevin-Prince Boateng und Dennis Aogo: "Die zwei Jungs waren unbelastet und unbekümmert und haben einfach drauf los gespielt und sich super eingefügt. Dadurch haben sie die Mannschaft mitgezogen."

Dass seine Position als Schalker Nummer eins lange zur Disposition stand, kann der deutsche Meister von 2007 nicht nachvollziehen: "Ich finde es ehrlich gesagt unnötig und verstehe es auch nicht wirklich. Natürlich ist man als Torwart auch davon abhängig, dass es in der Mannschaft gut läuft. Aber ich denke, dass ich sehr konstant gespielt habe."

Keine Konstanz hat bislang sein Team bewiesen. Aus vier Spielen holten die "Knappen" lediglich vier Punkte.

Nun hofft der Keeper auf eine Stabilisierung: "Wir waren im letzten Jahr auch eine Wundertüte. Viele haben gedacht, dass wir jetzt stabiler sind. Aber wir haben bis jetzt nicht viele Punkte geholt. Ich hoffe, dass wir jetzt anfangen, konstant zu punkten."

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