Ein Polizeiprotokoll bringt den FC Schalke 04 in Bedrängnis. Aus diesem geht hervor, dass der Sicherheitsbeauftrage des Klubs über den umstrittenden Einsatz beim Playoff-Spiel in der Champions League gegen PAOK Saloniki informiert war. Das berichtet "Spiegel Online".

Der Bundesligist hatte dies bislang stets bestritten. Die Polizei war am 21. August eingeschritten, um eine Provokation von Schalker Ultras durch das Zeigen einer Flagge mit einem mazedonischen Symbol zu unterbinden und so Ausschreitungen griechischer Fans zu verhindern.

Am 5. September kam es zu einem Treffen zwischen Polizei und Schalker Vertretern.

Klaus Noske, Leiter der Gelsenkirchener Schutzpolizei vermerkte "Spiegel Online" zufolge hinterher: "Es wurde von beiden Seiten bestätigt, dass sowohl der Fanbeauftragte wie auch anschließend der Sicherheitsbeauftragte zu den Ultras gegangen waren mit der Aufforderung, die Fahne zu entfernen. Der Sicherheitsbeauftragte hatte bei Nichtbefolgen den Polizeieinsatz angedroht. Der Sicherheitsbeauftragte war jederzeit über die Absicht und Durchführung des Polizeieinsatzes informiert."

Schalkes Vorstandsmitglied Peter Peters wollte sich dazu am Donnerstag nicht äußern.

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