Bei einem Treffen im nordrhein-westfälischen Landtag haben der FC Schalke 04 und die Behörden ihre Differenzen beigelegt. Schon am Mittwoch im Champions-League-Spiel gegen Steaua Bukarest wird die Polizei wieder im Schalker Stadion präsent sein.

"Wir stimmen darüber überein, dass Fußballspiele in den Bundesligen sicher und in einer friedvollen Atmosphäre stattfinden sollen", erklärte NRW-Innenminister Ralf Jäger nach dem Treffen mit Schalke-Geschäftsführer Peter Peters und DFL-Präsident Dr. Reinhard Rauball am Samstagmorgen.

Schalke räumte ein, dass die auf der Vereinshomepage geäußerte Kritik an einem Polizeieinsatz bei einem Champions-League-Playoff-Spiel gegen PAOK Saloniki zu scharf gewesen sei.

In Zukunft wolle der Verein etwaige Kritik an polizeilichen Maßnahmen unmittelbar mit der Polizei erörtern.

Gleichzeitig sollen Sicherheitskonzepte so optimiert werden, dass in Zukunft weniger Polizeibeamte im Stadion präsent sein müssen.

Zuletzt hat die Polizei ihren Rückzug aus dem Schalker Stadion aufgrund der Kritik des Vereins an einem Einsatz bei der Partie gegen Saloniki am 21. August (1:1) verkündet.

Bei dem Einsatz wurden 80 Personen verletzt. Ziel der Polizei war es, einer mazedonischen Flagge habhaft zu werden, die Gästefans provoziert haben soll.

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