Sportvorstand Matthias Sammer hat nach dem verdienten 2:0-Erfolg über Hannover 96 die Einstellung der Profis des FC Bayern kritisiert.

"Wir spielen zum Teil lethargisch, wir spielen ohne Emotionen Fußball, wir machen Dienst nach Vorschrift", schimpfte der Ex-Profi: "Wir müssen raus aus einer gewissen Komfortzone und uns gegenseitig mitreißen. Unser Trainer muss jedes Mal eine Brandrede halten, dass wir in die Gänge kommen. So geht das nicht."

Sammer warf der Mannschaft, die am Dienstag gegen ZSKA Moskau in der Champions League die Mission Titelverteidigung aufnimmt, fehlende "Emotionalisierung" vor. Vor allem die blutleere erste Hälfte gegen Hannover mit einigen Fehlpässen nervte ihn gewaltig.

Zudem stört Sammer der Hype um Trainer Pep Guardiola beim Triple-Sieger.

"Wir können uns nicht hinter dem Trainer verstecken. Wir waren mit Jupp Heynckes sehr erfolgreich, das ist abgeschlossen", erklärte Sammer und betonte: "Wir sind wieder bei null. Wir haben einen neuen Trainer, der kann nichts für den Hype, doch immer heißt es Pep hier, Pep da, Pep hoch, Pep runter."

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