Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat sich hinter den zuletzt kritisierten Mats Hummels gestellt und diesem den Rücken gestärkt.

Der BVB-Abwehrchef hatte zuletzt in der WM-Qualifikation gegen Österreich und die Färöer bei Bundestrainer Joachim Löw nur auf der Bank gesessen, nachdem es vor allem nach dem 3:3-Test gegen Paraguay öffentliche Kritik an Hummels gegeben hatte.

"Man hätte bei diesem Spiel ganz andere Themen aufmachen können als das vermeintlich schwache Spiel von Mats Hummels. Bei 80 Meter Enfernung zum Tor muss sich auch vorher schon mal einer in den Weg stellen, damit nicht nur die Viererkette unter Druck kommt. Und da habe ich bei dem Spiel aber eklatante Versäumnisse gesehen", sagte Watzke bei "Sky".

Der BVB-Boss kündigte an, man werde Löw und dessen Umgang mit den Spielern von Borussia Dortmund künftig mit Argusaugen beobachten. "Viele sagen, dass Dortmunder Spieler leichter kritisiert werden. Wir werden in den nächsten Wochen unsere Antennen ausrichten und unsere Sinne dafür schärfen", sagte Watzke.

Er ergänzten: "Es ist unser natürlicher Reflex, dass wir uns mit allem was wir haben, dazwischen werfen werden, wenn einer unserer Spieler ein bisschen angegangen wird."

Ob die These Bestätigung finden werde, wollte Watzke noch nicht beurteilen. "Da lege ich mich noch nicht fest", sagte er: "Ich glaube das ehrlich gesagt nicht, weil ich Löw für einen guten und den richtigen Bundestrainer halte. Aber wir werden aufpassen, ob wir unseren Spielern vielleicht mal etwas zur Seite springen müssen. "

Watzke betonte jedoch, dass es von Seiten der Dortmunder "nie in Frage gestellt werde, dass Löw die Mannschaft aufstellt und dass es Argumente für Mertesacker und Boateng gab."

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