Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat sich für eine Erweiterung der Aufgaben von Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff ausgesprochen.

"Ich sehe nicht wirklich, warum für den Profibereich ein Sportdirektor da sein muss. Ich wüsste nicht, warum das, was da zu tun ist, und was ja schon wenig genug ist, nicht Oliver Bierhoff mit übernehmen kann. Der ist Europameister, der hat alles im Fußball erlebt", sagte Watzke dem "Kicker."

Nachdem der ehemalige DFB-Sportdirektor Robin Dutt als Trainer zu Werder Bremen gewechselt ist, war eine heftige Diskussion um das zukünftige Anforderungsprofil des neuen Sportdirektors entstanden.

Für Watzke geht es bei den Aufgaben in erster Line "um organisatorische Dinge, um eine andere Meinung oder auch mal darum, Mittler zu sein zwischen DFB-Präsidium und Bundestrainer. Dafür brauchen wir doch keinen Sportdirektor."

Aufgrund der langjährigen Erfahrung als Manager beim DFB sieht Watzke Bierhoff mit weitreichender Kompetenz als ideale Lösung: "Oliver Bierhoff ist aber doch nicht nur dafür da, die Flüge zu buchen. Er hat doch sehr wohl auch eine Fachkenntnis, die man nutzen kann. Das habe ich nie ganz verstanden."

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