Rückkehrer Patrick Helmes fiebert seinem Debüt im Kölner Trikot bei Energie Cottbus (ab 19.45 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) entgegen, wehrt sich aber gegen die Rolle des Heilsbringers und Vergleiche mit FC-Ikone Lukas Podolski.

"Natürlich war es in den letzten Tagen extrem, aber das gibt sich wieder. Ich bin kein zweiter Poldi, habe jedoch den Eindruck, dass beim FC inzwischen ein anderer, ruhigerer Ton herrscht", sagte Helmes im Interview mit SPORT1.de: "Es geht nicht um einzelne Spieler, nicht um Poldi, nicht um mich."

Die Aufstiegsambitionen der Rheinländer unterstrich der Offensivmann, der seine eigene Rolle dabei aber nicht überbewertet wissen will.

"Wer den FC zurück in die Bundesliga schießt, ist mir egal. Hauptsache, es klappt", so Helmes: "Dieses Ziel erreichen wir nur gemeinsam, ich bin fit und heiß darauf, meinen Teil zu diesem Ziel beizutragen."

Seinen Wechsel zu Bayer Leverkusen 2008, dem ihm viele Kölner Fans nach wie vor nicht verziehen haben, sieht der 29-Jährige mittlerweile selbst kritisch.

"Im Nachhinein weiß ich, dass ich das Thema Leverkusen damals vielleicht unterschätzt habe", sagte Helmes: "Aber daran, dass der FC mein Klub ist, und dass ich nicht aus Geldgier gewechselt bin, dürfte es keine Zweifel mehr geben."

Das will er bei Energie erstmals unter Beweis stellen: "Ich freue mich, dass es endlich losgeht. Ich habe zwar im Freundschaftsspiel in Wuppertal schon mit meinem neuen Team auflaufen können, aber das erste Punktspiel ist natürlich etwas Besonderes. Ich habe ein gutes Gefühl."

Hier weiterlesen: "Ich bin kein zweiter Poldi"

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel