Nach Bayern-Präsident Uli Hoeneß hat auch Lothar Matthäus die Aussagen von FCB-Sportvorstand Matthias Sammer nach dem Spiel gegen Hannover 96 kritisiert.

"Ich habe das schon gesagt, bevor Uli Hoeneß sich dazu geäußert hat, dass das von Mattias Sammer für mich unpassend war. Es war auch für die Spieler ein Angriff, der zum jetzigen Zeitpunkt völlig unnötig war. Der Matthias hebt immer gerne den Finger, aber Uli Hoeneß hat das auch schon richtigerweise gesagt, dass Matthias das zu häufig macht. Er muss das punktuell tun, wenn es richtig ist", sagte Lothar Matthäus am Montag im Gespräch mit SPORT1.

Der Rekordnationalspieler glaubt, die Kritik könnte die Bayern-Spieler zum jetzigen Zeitpunkt verunsichern: "Gerade jetzt, wo die Spieler noch viel zu sehr mit ihren neuen Positionen beschäftigt sind, lernen, wie die Laufwege sind, wie Position interpretiert werden müssen, das ist in den letzten zwei Monaten alles neu in die Köpfe der Spieler reingekommen. Das muss man sich alles erarbeiten."

Matthäus weiter: "Es geht alles nur schrittweise und das muss Matthias auch wissen. Diese Schritte, die Pep Guardiola zukunftsorientiert mit der Mannschaft erarbeiten möchte, die muss der Spieler erst mal verstehen und dann ist es normal, dass die Jungs das nicht von einem auf den anderen Tag ändern können."

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