Carl Jarchow, Vorstandsvorsitzender des Hamburger SV, hat Trainer Thorsten Fink nach dem schwachen Saisonstart unter Druck gesetzt.

Der 58-jährige FDP-Politiker wollte im Hinblick auf das Heimspiel am kommenden Samstag gegen Werder Bremen zwar nicht von einem richtungweisenden Spiel für den früheren Bayern-Profi sprechen, nahm ihn aber ausdrücklich in die Pflicht.

"Ich habe grundsätzlich immer einen langen Atem. Im Vorstand erwarten wir aber schon, dass gewisse Dinge umgesetzt werden", sagte Jarchow.

Und weiter: "Er trägt die Verantwortung im sportlichen Bereich." Das Nordderby sei für "uns alle ein ganz wichtiges Spiel".

Jarchow kritisierte nach dem 2:6 bei Borussia Dortmund vor allem die Abwehrarbeit der Hamburger.

"In Dortmund hat sich das Debakel von Hoffenheim wiederholt - die Defensive ist unser Schwachpunkt, diese Fehler müssen wir umgehend abstellen", sagte der Klubboss: "Das ist sein Job."

Am zweiten Spieltag hatte der Bundesliga-Dino sein Heimspiel gegen 1899 Hoffenheim mit 1:5 verloren.

Trotz des 15. Tabellenplatzes und der schwachen Ausbeute von vier Punkten aus fünf Spielen will Jarchow an dem Saisonziel Europa League festhalten.

"Davon rücken wir nicht ab. Natürlich sind wir schlecht gestartet und es kann nicht so weitergehen wie bisher, aber wir liegen nur drei Punkte hinter dem gehobenen Mittelfeld", sagte Jarchow.

Der HSV müsse jetzt schleunigst anfangen zu punkten.

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