Sportdirektor Thomas Eichin hat die negative Stimmung rund um Werder Bremen nach dem enttäuschenden Saisonstart kritisiert.

"Wer nach fünf Spieltagen den Kopf in den Rasen steckt, verliert die Richtung aus den Augen. Vielleicht geht noch nicht alles auf, aber es ist auch längst nicht alles ausgereizt", sagte Eichin vor dem Nordderby beim Hamburger SV am Samstag.

Eichin weiter: "Mit dieser fast schon ängstlichen Erwartungshaltung kann ich nichts anfangen."

Nach der desolaten Vorstellung zuletzt gegen Eintracht Frankfurt (0:3) und dem Absturz auf Rang 14 in der Tabelle wurden an der Weser Erinnerungen an die Vorsaison wach, als sich die Hanseaten erst kurz vor Schluss vor dem Abstieg gerettet hatten.

"Man kann über dieses Spiel richtig sauer sein, aber diese Untergangsstimmung, dieses negative Denken hier im Umfeld bringt niemanden weiter", sagte der 46-Jährige.

Eichin gibt sich kämpferisch: "Der Weg ist noch weit, aber wir werden uns immer besser auf ihn einstellen."

Die Werder-Fans hatten die Leistung gegen Frankfurt mit einem gellenden Pfeifkonzert quittiert.

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