Wolfgang Klein, früherer Präsident des Hamburger SV, befürwortet die Entlassung von Trainer Thorsten Fink (45) beim Bundesligisten. "Es war wirklich keine Handschrift zu erkennen. Ich hatte die Befürchtung, dass er aufgrund der Freundschaft zu Kreuzer noch lange im Amt bleibt", sagte der 72-Jährige: "Die Entscheidung ist absolut nachvollziehbar."

Dem Vorstandsvorsitzenden Carl Jarchow, der sich nach der Entscheidung kritischer Nachfragen stellen musste, stärkte der Jurist den Rücken.

Jarchow trage letztendlich zwar für alles die Verantwortung und sei mit dem Ziel angetreten, Kontinuität an den Tag zu legen. "Ich glaube aber nicht, dass er die aktuelle Situation zu verantworten hat", sagte Klein: "Das Erbe, das er übernommen hat, musste renoviert werden. Ich kann nicht Kontinuität fördern, wenn ich auf der einen oder anderen Position zu schwach besetzt bin."

Klein war von 1979 bis 1987 Präsident der Hanseaten. In seiner Amtszeit holte der Bundesliga-Dino insgesamt zwei Meistertitel, mehrere Vize-Meistertitel, einen Sieg im DFB-Pokal und einen Titel als Europapokalsieger der Landesmeister (1983).

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