Peter Fischer, Präsident von Eintracht Frankfurt, hat sich kritisch zur Situation in den deutschen Fankurven geäußert.

"Die deutsche Ultra-Szene im Jahr 2013 hat ein Pyro-Problem und einige Fanszenen ein Nazi-Problem", sagte Fischer in einem Interview mit dem Magazin "11Freunde". Die Debatte über zunehmende Gewalt rund um den Fußball hält der 57-Jährige allerdings für verfehlt.

Gewalttätiger als früher sei die Fanszene "ganz sicher nicht", sagte Fischer.

Gegen rechtsradikale Strömungen in Fankreisen fordert der Eintracht-Boss dabei ein kompromissloses Vorgehen: "Das braune Pack sollte jede anständige Kurve selbstständig aus dem Block prügeln", sagte er.

"Das haben wir früher so gemacht, das wird in Frankfurt heute noch so gemacht, und da bin ich stolz drauf". Fischer stand einst selbst in der Frankfurter Fankurve.

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