Luuk de Jong, Stürmer von Borussia Mönchengladbach, hat sich im Interview mit SPORT1 enttäuscht über seine Reservistenrolle gezeigt:

"Ich spiele im Moment nicht, sondern sitze auf der Bank. Das ist nicht das, was ich mir vorgenommen habe. Ich habe diesen Schritt gemacht, um ein besserer Fußballspieler zu werden. Im Moment hat der Trainer entschieden, auf andere Spieler zu setzen. Das ist für mich natürlich eine Enttäuschung und diese Saison deshalb bislang noch nicht so, wie ich sie mir erhofft habe", sagte der 23-Jährige.

De Jong war im letzten Jahr für die Gladbacher Rekordablöse von zwölf Millionen Euro von Twente Enschede zur Borussia gekommen. In dieser Saison haben die Neuzugänge Max Kruse und Raffael die Nase im Gladbacher Sturm vorn. Die hohe Ablöse belastet den Niederländer jedoch nicht:

"Ich hätte gerne mehr Möglichkeiten, um zu zeigen, was ich kann. Aber wenn ich auf dem Platz stehe, denke ich darüber nicht nach. Die Ablöse oder das Wort Fehleinkauf belasten mich überhaupt nicht. Ich habe nur Fußball im Kopf. Wenn du nicht spielst, musst du selbst an der Situation etwas ändern. Egal was andere sagen ? du musst immer an dich glauben und weitermachen", betonte de Jong bei SPORT1.

Durch regelmäßige Einsätze möchte er sich auch wieder für die Nationalmannschaft empfehlen, um doch noch den Sprung zur WM 2014 zu schaffen.

Hier weiterlesen: De Jong: "Das ist für mich eine Enttäuschung"

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