Investor Klaus-Michael Kühne hat erneut die Ablösung von Sportdirektor Oliver Kreuzer beim Hamburger SV gefordert.

"Für Herrn Kreuzer müsste man eine faire Lösung finden. Ich wünsche mir einen hochkarätigen Sportchef", sagte der 76-Jährige im Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

Der in der Schweiz lebende Spediteur hatte bereits nach der Entlassung von Trainer Thorsten Fink Anfang der Woche erklärt, Kreuzer sei "überfordert. Da muss ein ganz erfahrener Mann ran".

Kühne setzt sich weiterhin dafür ein, Felix Magath zurückzuholen. "Er hat großes Interesse an einem Posten beim HSV", sagte Kühne: "Er hat sich als jemand profiliert, der hart durchgreifen kann. Das fehlt dem HSV." Magath strebe nach seinem Wissen eine "dauerhafte Position im Management" an.

Der gebürtige Hamburger Kühne stellte klar, dass er dem Klub im Fall einer Ausgliederung der Profifußball-Abteilung noch einmal Geld zur Verfügung stellen würde. Seine Pläne könnte er sogar bei einer Mitgliederversammlung präsentieren. "Wenn es gewünscht wäre, würde ich es machen."

Für die Haltung der Klubverantwortlichen um den Vorstandsvorsitzenden Carl Jarchow hat Kühne kein Verständnis. "Es liegt doch sehr im Unbestimmten, ab wann und ob überhaupt sich der HSV für Investoren öffnet. Ich setze voll auf die Reformer, denn leider ist die derzeitige Vereinsführung nicht gesprächsbereit."

Zuletzt hatte sich die Initiative "HSVPlus" um den früheren Aufsichtsratsvorsitzenden Ernst-Otto Rieckhoff für die Ausgliederung stark gemacht.

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