Schalke-Trainer Jens Keller hat das Auftreten seiner Spieler nach den ersten zwei Gegentoren bei der 0:4-Niederlage gegen den FC Bayern kritisiert.

"Wir haben sehr gut angefangen. Dann haben wir nach zwanzig Minuten zwei Treffer kassiert, das hat dann ein bisschen die Moral gebrochen", erklärte der 42-Jährige im Volkswagen Doppelpass auf SPORT1.

Keller ärgerte insbesondere die Körpersprache der Schalker Spieler nach der Pause: "Ich habe mir schon gewünscht, dass sie mit einer anderen Körpersprache wieder rausgehen und auch mal ein Zeichen setzten."

Der Trainer weiter: "Das ist was, worüber wir uns unterhalten müssen: Die Köpfe dürfen nicht runtergehen."

Die Truppe sei oft etwas zu brav. Ein Neuzugang soll die Lösung dieses Problems sein: "Das war auch der Grund, warum wir Kevin-Prince Boateng geholt haben. Einen der mal das Heft in die Hand nimmt und in der Kabine was sagt. Das tut uns gut."

Auch zur aktuellen Trainer-Diskussion beim Hamburger SV äußerte sich Keller. Seinen ehemaligen Vorgesetzten Christian Gross, unter dem er von 2009 bis 2010 als Co-Trainer in Stuttgart arbeitete, kann er sich gut als HSV-Coach vorstellen: "Gross hat sehr gute Arbeit bei uns gemacht. Er ist auf jeden Fall eine Option", so Keller weiter.

Hier gibt's alle News zur Bundesliga

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel