Neben Präsident Uli Hoeneß hat auch Bayern-Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge Ärger mit der Justiz.

Das Amtsgericht Landshut hat angeblich einen Strafbefehl wegen Steuerhinterziehung gegen ihn erlassen.

Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Focus".

Rummenigge hatte im Februar zwei Uhren im Wert von rund 100.000 Euro in Katar geschenkt bekommen.

Bei der Einreise am Münchner Flughafen hatte er dann offenbar nicht die fällige Einfuhr-Umsatzsteuer von 19 Prozent entrichtet.

Desweiteren vermeldet der "Focus", dass das Hauptzollamt Augsburg den Bayern-Boss mit mehr als 150 Tagessätzen zu einer Gesamtstrafe von 300.000 Euro verurteilen wollte. Rummenigges Anwalt habe das Strafmaß aber nach unten korrigiert.

Sollte der 57-Jährige den Strafbefehl akzeptieren, wäre er vorbestraft und erhielt einen Eintrag ins Bundeszentralregister. Bei mehr als 90 Tagessätzen bekäme er zusätzlich einen Eintrag ins polizeiliche Führungszeugnis.

Rummenigge war im Februar als Präsident der europäischen Club-Vereinigung ECA nach Katar gereist und hatte dabei die Khalifa-Arena in der Hauptstadt Doha besichtigt. Die Uhren hatte er unmittelbar vor seinem Abflug zurück nach München erhalten.

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