Franz Beckenbauer kann die öffentliche Kritik der Bayern-Chefetage an Matthias Sammer nicht verstehen.

"Es hat mich überrascht, dass Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge Matthias kritisieren. Man kann das in den eigenen vier Wänden machen, man trifft sich jede Woche, da kann man das ansprechen. Aber öffentlich fand ich das nicht gut, weil Sammer dadurch auch etwas an Autorität verliert", sagte der "Kaiser" bei "Sky".

Beckenbauer weiter: "Matthias ist etwas im Stich gelassen worden, das fand ich einfach nicht gut. Ich kann mir nur vorstellen, dass Matthias Sammer nicht mit Pep Guardiola darüber gesprochen hat. Pep Guardiola sieht das nicht gerne, weil er immer seine Mannschaft in Schutz nimmt. Sammer hat in ein Wespennest hineingestochen."

Der Weltmeister-Trainer von 1990 glaubt, die Bayern Bosse wollten sich vor Coach Pep Guardiola stellen.

"Rummenigge und Hoeneß wollten einfach ein Zeichen setzen, der Vorstand will den Trainer schützen", so Beckenbauer.

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